Getrieben aus der Angst heraus, drehen viele Selbständige ihre Runden im Hamsterrad.
Und irgendwie läuft es immer schneller und schneller….
Gerade wenn man „alleine“ ist, muss man sich in vielen Bereichen Know How aneignen.
Oft hat das mit dem eigentlichen Produkt oder der Dienstleistung relativ wenig zu tun.
Man ist von allem etwas: Steuerberater, Fachkraft für Arbeitssicherheit, PR- und Marketingberater, Homepagedesigner uvm.
Diese Bereiche wollen bedient und ausgeführt werden!
Hinzu kommt auch noch die Weiterbildung, die obligatorisch sein sollte.
Und die eigentliche Ausführung der Dienstleistung, bzw. der Verkauf des Produkts kommt auch noch hinzu!
Daneben hat man noch Familie und Freunde und Hobbies…
Ja, die Hobbies, die Leidenschaften, das wo man die Kraft rausziehen könnte.
Leider kommen sie meist zu kurz, denn man MUSS ja etwas tun, damit der Rubel läuft!
Doch was viele Einzelkämpfer vergessen:
Sie sind ihr eigenes Kapital!
Wenn sie sich nicht pflegen, können sie auf Dauer keine Leistung bringen!
Der Selbständige muss eigentlich immer fit bleiben!
Wenn er nicht mehr kann, körperlich oder auch psychisch, ist es vorbei mit dem Traum vom eigenen Business.
Von den Auswirkungen auf das gesamte Umfeld, wie z.B. die Familie die man ernähren muss, ganz zu schweigen!
Ich bin der Meinung, dass hinter dem was man tut, eine große Vision stehen muss.
Damit das, was im Background getan werden muss nicht mehr zu Last fällt, sondern Mittel zum Zweck ist.
Es soll dazu beitragen, dass sich die Vision realisiert.
Ich möchte Euch heute ein schönes Beispiel dafür nennen:
Mich!
Ich habe meine Anstellung als Assistentin der Geschäftsleitung aufgegeben und mich sehr darüber gefreut, den „Bürojob“ endlich los zu sein!
Heute sitze ich vermutlich öfter im Büro als vorher, ABER…
Das ist die Basis dafür, dass ich viele Menschen begleiten kann, Ihren eigenen Spirit zu finden und das Denken, Handeln und Fühlen dem entsprechend auszurichten!
Mein “Invest” ist heute wesentlich höher als im Angestelltenverhältnis, aber das “Return” ist auch höher.
Denn die Wertschätzung meiner Arbeit definiert sich nicht mehr nur über Geld!
Ich höre sehr stark auf meinen Körper!
Er schickt so schöne Signale: „Mach den Rechner aus und mach was für dich!“
Und das tue ich auch, oft ganz spontan, auch wenn die To-Do-Liste noch voll ist:
Das ist meine Kapitalpflege!
Für mich sind es ganz elementare Fragen, die man sich selbst stellen kann und natürlich auch mal kritisch sein Tun beäugt:
Was will ich wirklich?
Kann ich das mit meiner Selbständigkeit erreichen?
Was muss ich dafür tun? (z.B. Aufräumen im Büro, im Umfeld, in der Angebotspalette
)
Was ist mein Spirit-us der meine Flamme am brennen hält?
Stimmt dein Return zu dem Invest?
Was ist mein Signalgeber, dass es Zeit ist, für Kapitalpflege?
Ist vielleicht etwas dran, wenn mein Umfeld mir sagt: “Du musst mal etwas für dich tun?”
Und auch die Frage: “Bin ich denn wirklich alleine?” darf man sich mal stellen!
Mein Tip: Augen offen halten, offen sein und auch mal über den eigenen Schatten springen: “Sag mal wie gehst du damit um”?
Der Umgang damit ist so individuell wie wir selbst!
Anfangen ist wichtig!



